Konfiguration

Optionen: Verwalten von Verbindungsoptionen, Aufzeichnen von Sitzungen, Beschleunigen von Sitzungen

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Sitzungsoptionen

Sitzungsabschluss zum Abmelden oder Verlassen erforderlich

Wenn Sie Sitzungsabschluss zum Abmelden oder Verlassen erforderlich wählen, können sich Benutzer nicht von der Konsole abmelden, solange sie Sitzungsregisterkarten offen haben.

Verbindungsoptionen

Neuverbindungs-Zeitüberschreitung

Legen Sie fest, wie lange ein getrennter Endpunkt-Client den erneuten Verbindungsaufbau versuchen soll.

Schränkt den physischen Zugriff auf den Endpunkt ein, wenn die Verbindung des Endpunkts unterbrochen wird, oder wenn die Verbindung aller an der Sitzung teilnehmenden Benutzer unterbrochen wird

Wenn die Sitzungsverbindung verloren geht, kann die Maus- und Tastatureingabe des Remote-Systems vorübergehend deaktiviert und wieder aufgenommen werden, wenn die Verbindung wieder hergestellt oder die Sitzung beendet wird.

Verhalten beim Beenden der Sitzung

Wenn die Verbindung innerhalb der unter Neuverbindungs-Zeitüberschreitung festgelegten Zeit nicht wiederhergestellt werden kann, legen Sie hier fest, wie verfahren werden soll. Um zu verhindern, dass ein Endbenutzer nach einer heraufgesetzten Sitzung auf unautorisierte Berechtigungen zugreift, stellen Sie den Client so ein, dass der Endbenutzer am Ende der Sitzung automatisch vom Remote-Windows-Computer abgemeldet wird, dass der Remote-Computer gesperrt wird, oder dass nichts getan wird. Diese Regeln gelten nicht für Browser-Freigabesitzungen.

Benutzer berechtigen, diese Einstellung sitzungsweise außer Kraft zu setzen

Sie können einem Benutzer die Übersteuerung der Sitzungsbeendigungseinstellung über die Registerkarte Zusammenfassung in der Konsole während einer Sitzung gestatten.

Protokolloptionen für Zugriffssitzung

Bildschirmfreigabe- / Befehlsshell-Aufzeichnung aktivieren

Wählen Sie, ob Bildschirmfreigabe-Sitzungen und/oder Befehlsshell-Sitzungen automatisch als Videos aufgezeichnet werden sollen. Mit dem Aktivieren von Befehlsshell-Aufzeichnungen aktivieren Sie auch die Verfügbarkeit von Befehlsshell-Aufzeichnungen als Text-Abschriften.

Benutzeraufzeichnung für Protokoll-Tunnel-Jump aktivieren

Wählen Sie, ob Protokoll-Tunnel-Jump-Sitzungen automatisch als Videos aufgezeichnet werden sollen. Da Protokoll-Tunnel-Jumps die Verwendung einer Drittanbieteranwendung erfordern, wird der gesamte Benutzer-Desktop einschließlich aller Anzeigen aufgezeichnet.

Benutzereinwilligung vor Aufzeichnungsbeginn erfordern

Wählen Sie, ob Benutzer beim Start einer Protokoll-Tunnel-Jump-Sitzung eine Aufforderung sehen sollen, die sie darüber informiert, dass der Desktop aufgezeichnet wird. Bitte beachten Sie, dass die Protokoll-Tunnel-Jump-Sitzung nicht fortgesetzt wird, wenn der Benutzer nicht einwilligt.

Bildschirmfreigabe / Benutzer / Aufzeichnungsauflösung für Befehlsshell-Aufzeichnung

Legen Sie die Auflösung fest, mit der die Wiedergabe der Sitzungsaufzeichnung angezeigt wird.

Hinweis: Alle Aufzeichnungen werden im Raw-Format gespeichert. Die Auflösungsgröße wirkt sich nur auf die Wiedergabe aus.

Wichtig

Die auf dieser Seite aktivierten Aufzeichnungseinstellungen können über eine Jump-Richtlinie übersteuert werden, bei der Sitzungsaufzeichnungen deaktivieren gewählt wurde. Diese Einstellung wirkt sich auf Bildschirmfreigabe-, Protokoll-Tunnel-Jump- und Befehlsshell-Aufzeichnungen aus.

Automatische Protokollierung von Systeminformationen aktivieren

Wählen Sie, ob Systeminformationen automatisch zu Beginn der Sitzung vom Remote-System abgerufen werden und später in den Sitzungsberichtsdetails verfügbar sein sollen.

Sitzungsforensik aktivieren

Wählen Sie, ob Sie die zusätzliche Möglichkeit wünschen, in allen Sitzungen basierend auf Sitzungsereignissen suchen zu können. Dazu gehören Chatnachrichten, Dateitransfers, Registrierungseditor-Ereignisse und Wechsel des im Vordergrund befindlichen Fensters in Sitzungen. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert.

Hinweis: Wurde Befehlsshell aktiviert, ermöglicht Ihnen die Sitzungsforensik eine tiefgreifende Suche in Befehlsshell-Aufzeichnungen. Wenn Sie nach einem Schlüsselbegriff suchen und in einer gespeicherten Befehlsshell-Aufzeichnung ein Treffer gefunden wird, wird die Wiedergabeposition automatisch an den jeweiligen Zeitpunkt in der Aufzeichnung gesetzt. Befehlsausgaben und Kennwörter werden nicht aufgezeichnet.

Peer-to-Peer-Optionen

Deaktiviert

Dies ist die Standardeinstellung. Deaktiviert Peer-to-Peer-Verbindungen. Um diese Funktion zu aktivieren, müssen Sie einen Server zur Aushandlung der Sitzung wählen. Wird eine Bildschirmfreigabe, ein Dateitransfer oder eine Befehlsshell erkannt, wird versucht, eine Peer-to-Peer-Verbindung aufzubauen. Falls erfolgreich, baut dies eine direkte Verbindung zwischen dem Benutzer und den Client-Systemen auf, während ein sekundärer Datenstrom zu Prüfungszwecken weiterhin an das Gerät gesendet wird. Sollte eine Peer-to-Peer-Verbindung nicht hergestellt werden können, wird der Sitzungsdatenverkehr auf die vom Gerät hergestellte Verbindung umgeleitet.

Von Bomgar gehosteten Peer-to-Peer-Server verwenden

Bomgar-Clients versuchen, über den von Bomgar gehosteten Server eine Peer-to-Peer-Verbindung aufzubauen. Dies erfordert, dass Ihre Bomgar-Clients ausgehende Verbindungsanforderungen auf UDP 3478 zu stun.bomgar.com vornehmen können. Diese Einstellung sollte in den meisten Situationen funktionieren.

Gerät als Peer-to-Peer-Server verwenden

Sollte Ihr Unternehmen bestimmte Sicherheitseinstellungen für den Datenverkehr erfordern, können Sie das Gerät als Peer-to-Peer-Server verwenden. Dies erfordert, dass Ihr Bomgar-Gerät eingehende Verbindungsanforderungen auf UDP 3478 ausgehend von Ihren Bomgar-Clients annehmen kann. Weitere Firewall-Einstellungen sind erforderlich.

Zugriffsportal-Logo

Administratoren können ein benutzerdefiniertes Logo hochladen, das auf öffentlichen Websites angezeigt wird. Damit können externe Benutzer sicherstellen, dass sie sich auf der Webseite Ihres Unternehmens befinden. Ebenfalls ergänzen sie das Zugriffsportal mit dem Branding Ihres Unternehmens.

Das Logobild wird auf folgenden öffentlichen Webseiten angezeigt:

  • Download-Seite der Zugriffseinladung (die Seite, die nach dem Klick auf den Link in einer Zugriffseinladungs-E-Mail angezeigt wird)
  • Öffentliche Aufzeichnungs-URLs (Anzeige und Download)
  • Antworten zur erweiterten Verfügbarkeit (die Seite, die nach dem Klick auf den Link in einer Einladungs-E-Mail zur erweiterten Verfügbarkeit angezeigt wird)
  • Jump-Genehmigungsautorisierungen (die Seite, die nach dem Klick auf einen Link in einer Jump-Genehmigungs-E-Mail angezeigt wird)

Hinweis: Hochgeladene Logo-Bilddateien können in jedem üblichen Bildformat gespeichert werden. Die logische maximale Bildgröße ist 250 Pixel breit und 64 Pixel hoch. Bomgar unterstützt jedoch HD-Displays, die eine maximale physische Größe von 500 Pixeln breit und 128 Pixeln hoch ermöglichen.